Zürich (www.aktiencheck.de) - Oskar Schenker, Analyst von Sarasin Research, stuft die Aktie von Hewlett-Packard (ISIN US4282361033/ WKN 851301) unverändert mit "neutral" ein.
Während der Gewinn je Aktie des vierten Geschäftsquartals die Konsensprognose leicht übertroffen habe, sei der Umsatz dahinter zurückgeblieben. Die Marge sei etwas höher gewesen als angenommen.
Unregelmäßigkeiten in der Bilanz bei der Übernahme von Autonomy hätten aber zu einer Goodwill-Abschreibung von 8,8 Mrd. USD geführt. Das Management von Hewlett-Packard fühle sich durch bilanzielle Manipulationen getäuscht.
Es sei schon länger klar gewesen, dass es bei Hewlett-Packard keinen schnellen Umschwung geben könne. Der enttäuschende Ausblick auf das erste Fiskalquartal dürfte bei den Konsensschätzungen Abwärtsrevisionen auslösen. Positiv hervorzuheben seien derweil die Fortschritte bei der Entschuldung der Bilanz. Wegen des noch nicht stabilen PC-Marktes und der globalen konjunkturellen Unsicherheiten sei es für ein Investment in die HP-Aktie noch zu früh. Der Turnaround könnte länger dauern als erwartet, vor allem da noch keine Klarheit bezüglich der Strategie herrsche.
Vor diesem Hintergrund lautet das Votum der Analysten von Sarasin Research für die Aktie von Hewlett-Packard weiterhin "neutral". (Analyse vom 21.11.12) (21.11.2012/ac/a/a)
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