New York (aktiencheck.de AG) - Toni Sacconaghi, Analyst von Sanford C. Bernstein & Co, stuft die Aktie von Hewlett-Packard (ISIN US4282361033/ WKN 851301) unverändert mit "outperform" ein.
Mit der Überarbeitung der Planungen, dem Verkauf der PC-Sparte und der Übernahme von Autonomy (ISIN GB0055007982/ WKN 915400) habe Hewlett-Packard gleich drei negative Nachrichten auf einen Schlag bekannt gegeben.
Eine Abspaltung des PC-Geschäfts würde ein Unternehmen mit einem Umsatz von 12 Mrd. USD erschaffen. Der Kauf von Autonomy sei mit einer Wertvernichtung verbunden. Sorgen seien ebenfalls hinsichtlich der weiterhin schwachen operativen Kontrolle bei Hewlett-Packard angebracht, insbesondere in der der Service-Sparte. Auch die öffentliche Ankündigung des Prüfens strategischer Optionen für die PC-Aktivitäten rufe Risiken hervor. Die zukünftige Geschäftsentwicklung könnte dadurch unterminiert werden.
Hewlett-Packard könnte sich möglicherweise dazu entschieden haben, die Pläne öffentlich zu machen, um die Investoren wegen ihres Entsetzens über den Autonomy-Deal zu besänftigen.
Im Zuge einer Kürzung der Gewinnschätzungen werde das Kursziel von 60,00 auf 39,00 USD zurückgesetzt. Damit bleibe deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie vorhanden.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von Sanford C. Bernstein & Co die Aktie von Hewlett-Packard weiterhin mit dem Votum "outperform". (Analyse vom 19.08.11) (23.08.2011/ac/a/a)
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