Detmold (aktiencheck.de AG) - Nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" sollten Anleger bei der Aktie von Hewlett-Packard (ISIN US4282361033/ WKN 851301) vorerst noch abwarten.
Der Nettogewinn sei im ersten Quartal um 19% auf 1,7 Milliarden USD gesunken. Der Gewinn je Aktie habe bereinigt um Sonderposten mit 0,86 USD die Analystenschätzungen getroffen. Der Umsatz habe sich um 3% auf 27,4 Milliarden USD verringert.
Auch im Geschäft der Gesellschaft habe die Krise ihre Schrammen hinterlassen. So sei z.B. der PC-Absatz um 19% gesunken. Zudem seien 23% weniger Drucker verkauft worden. Um 28% habe sogar die Speicher- und Serversparte nachgegeben. Mit der Streichung von 6.400 Stellen wolle der Konzern auf diese Entwicklung reagieren. Für das laufende Quartal werde im Einklang mit den Analystenerwartungen mit einem Gewinn von 0,88 bis 0,90 USD je Aktie gerechnet. Im Gesamtjahr werde mit einem bereinigten Gewinn von 3,76 bis 3,88 USD kalkuliert. Die Analysten würden im Schnitt mit 3,72 USD rechnen.
Die Zahlen seien insgesamt wohlwollend an der Börse aufgenommen worden. Die relativ selbstbewusste Prognose für das Gesamtjahr habe überzeugt. Zudem sei die angekündigte Stellenstreichung honoriert worden. Am Dienstag habe die Aktie mit einem Plus von 2,4% bei 36,58 USD geschlossen. Aus charttechnischer Sicht biete sich allerdings nur ein Einstieg beim Überschreiten der 37,85 USD-Marke auf Schlusskursbasis an.
Nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" sollten Anleger bei der Aktie von Hewlett-Packard bis dahin noch abwarten. (Ausgabe 76 vom 22.05.2009) (22.05.2009/ac/a/a)
Analyse-Datum: 22.05.2009