Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Den Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" zufolge sollten Anleger bei der IFM Immobilien-Aktie (ISIN DE000A0JDU97/ WKN A0JDU9) das niedrige Kursniveau zum Einstieg nutzen.
Mit den Verkäufen der Büroimmobilie "westend-First" sowie einem Bürogebäude in der Frankfurter Ulmenstraße mit jeweils deutlichem Gewinn habe der Konzern gezeigt, dass zum einen die Immobilienwerte in seiner Bilanz werthaltig seien und zum anderen das Geschäftsmodell auch in konjunkturell schwierigen Zeiten funktioniere. Die Unternehmensstrategie sei es, Objekte günstig anzukaufen, anschließend Entwicklungspotenziale zu heben und zuletzt mit hoher Rendite zu veräußern.
Trotz der operativen Erfolge dümple der Titel seit Wochen im Bereich von 8 EUR. Allem Anschein nach haben die meisten institutionellen Anleger das Papier nicht auf ihrem Radar, denn sonst dürfte IFM Immobilien nicht so günstig zu haben sein, so die Experten von "Der Aktionär". Der Analyst von SRC Research, Stefan Scharff, beziffere den Substanzwert der Gesellschaft per Ende 2010 auf 11,84 EUR je Anteilsschein.
Die Experten würden den hohen Abschlag der Aktie auf den Net Asset Value für fundamental nicht gerechtfertigt halten. Die Bilanzwerte seien werthaltig, die Projekte würden sich gut entwickeln und es sei zudem genügend Liquidität vorhanden, um neue Chancen am Markt nutzen zu können.
Die Experten von "Der Aktionär" raten bei der IFM Immobilien-Aktie das niedrige Kursniveau zum Einstieg zu nutzen. Das Kursziel werde bei 11,50 EUR gesehen. Ein Stoppkurs sollte bei 5,50 EUR platziert werden. (Ausgabe 07)
(12.02.2010/ac/a/nw)
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