Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Prior Börse" bescheinigen der InVision Software-Aktie (ISIN DE0005859698/ WKN 585969) Kurspotenzial.
InVision entwickle Personalplanungssoftware für Callcenter und den Einzelhandel. Zu den Kunden der Ratinger würden Firmen wie BWM, adidas, IKEA und der ADAC zählen. InVision ermögliche den Nutzern, ihren Personalbedarf einerseits durch Vorhersagen abzuschätzen und andererseits auf die Einsatzwünsche der Mitarbeiter einzugehen. Daraus resultiere, dass die Angestellten zufriedener seinen und weniger Fehlzeiten verursachen würden. Die Softwareanwender könnten Personalkosten verringern, gleichzeitig aber auch ihre Umsätze erhöhen, da zu jeder Zeit die optimale Mitarbeiterzahl eingesetzt werde. Die Software solle sich nach weniger als zwölf Monaten für den Erwerber rechnen.
Für eine breite Kundenbasis würden Niederlassungen in elf europäischen Ländern, in Nordamerika und Südafrika sorgen. Die hohen Umsätze würden durch den margenstarken Verkauf von Lizenzen einschließlich Wartungsverträgen erzielt. Vorstandschef Peter Bollenbeck erwarte in den kommenden Jahren weitere Sektoren, für die das Thema Personaleinsatzplanung interessant werde.
InVision habe in den vergangenen Jahren in allen Belangen zugelegt: Mehr Mitarbeiter, mehr Umsatz und mehr Gewinn. Ziel des Unternehmens sei es, die Lizenzverkäufe zu erhöhen, stärker als der Markt zu wachsen und die operative Marge von zuletzt etwa 19 auf 25 Prozent zu erhöhen. Die Umsatzerlöse seien in 2007 voraussichtlich um 50% auf 16 Mio. Euro gestiegen; der Gewinn noch um einiges mehr.
Nach dem Kursrutsch schätzen die Experten der "Prior Börse" das 2008er KGV auf moderate 10 und bescheinigen der InVision Software-Aktie Kurspotenzial. (Ausgabe 26 vom 09.04.2008) (09.04.2008/ac/a/nw)
Analyse-Datum: 09.04.2008