London (aktiencheck.de AG) - C.J. Muse und Blayne Curtis, Analysten von Barclays Capital, stufen die Aktie von Intel (ISIN US4581401001/ WKN 855681) nach wie vor mit "overweight" ein.
Intel habe die Prognosen für das vierte Quartal aufgrund von Lieferengpässen im HDD-Geschäft reduziert. Nach Ansicht von Barclays Capital sei die Prognosensenkung keine größere Überraschung, allerdings sei das Ausmaß der Abwärtskorrektur größer als erwartet gewesen. Intel rechne nun für das Schlussquartal mit einem Umsatz von rund 13,7 Mrd. USD (bisher: 14,7 Mrd. USD), während die Bruttomarge auf GAAP-Basis bei 64,5% gesehen werde (bisher: 65%). Entsprechend wäre ein EPS zwischen 0,60 USD und 0,62 USD zu erwarten, während die Konsensschätzung bisher bei 0,69 USD gelegen habe.
Die Probleme mit den Lieferengpässen könnten sich noch bis zum zweiten Quartal 2012 in den Geschäftszahlen bemerkbar machen, zumal eine Normalisierung erst im Laufe der ersten Jahreshälfte zu erwarten sei. Bei Barclays Capital habe man nun die EPS-Schätzung für das laufende Jahr von 1,85 USD auf 1,80 USD herabgesetzt. Für 2012 sei die EPS-Prognose von 2,15 USD auf 1,65 USD gesenkt worden. Man belasse das Kursziel der Intel-Aktie bei 26,00 USD, allerdings sei es wahrscheinlich, dass sich der Anteilschein auf kurze Sicht in einer engen Handelsspanne zwischen 23,00 USD und 25,00 USD bewegen werde.
Die Analysten von Barclays Capital vergeben für den Anteilschein von Intel das Rating "overweight". (Analyse vom 13.12.2011) (14.12.2011/ac/a/a)
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