New York (aktiencheck.de AG) - James Covello, Analyst von Goldman Sachs, stuft die Aktie von Intel (ISIN US4581401001/ WKN 855681) unverändert mit "sell" ein.
Die Erwartung, dass Intel mit den Planungen für das vierte Quartal infolge einer schwachen PC-Nachfrage die Konsensprognosen verfehlen dürfte, habe sich als falsch herausgestellt. Zum einen gewinne Intel gegenüber AMD (ISIN US0079031078/ WKN 863186) Marktanteile und zum anderen habe Intel ein Fiskaljahr mit 53 Wochen, was das Finanzergebnis stütze.
Die Umsatz-Schätzung sei für 2012 von 53,55 auf 56,8 Mrd. USD angehoben worden und die EPS-Prognose von 1,75 auf 2,15 USD. Das Kursziel steige von 20,00 auf 22,00 USD.
Nichtsdestotrotz bestehe weiterhin die Sorge, dass Intel zuviel in den PC-Markt investiere. Ein Rekordinvestitionsvolumen in 2011 von 10,5 Mrd. EUR dürfte zu einem Angebotsüberschuss führen. Intel bereite sich auf mittlere Sicht auf zweistellige Zuwachsraten bei den PC-Verkaufszahlen vor. Dagegen dürfte es bis 2013 eher zu prozentualen Zuwächsen im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich kommen. Sinkende Bruttomargen dürften die Folge sein.
Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten von Goldman Sachs für die Aktie von Intel weiterhin eine Verkaufsempfehlung aus. (Analyse vom 19.10.11) (20.10.2011/ac/a/a)
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