09.05.2008 14:27
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Internationale Konjunkturdaten Wochenvorschau (DekaBank)

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Verbraucherpreise in den USA dürften im April um vergleichsweise bescheidene 0,2% mom angestiegen sein, so die Analysten der DekaBank.

Hintergrund hierfür sei vor allem, dass die starke Verteuerung von Benzin durch die Saisonbereinigung mehr als ausgeglichen werde, sodass Energiegüter im Monatsvergleich kaum zum Preisauftrieb beitragen würden. In der Kernrate sei die Teuerung zuletzt moderat gewesen, was zum Teil aber auch auf Sondereffekte wie fallende Preise bei Bekleidung zurückzuführen gewesen sei, die sich nicht fortsetzen dürften. Man erwarte hier daher einen trendmäßigen Preisauftrieb von 0,2% mom.

Vor nicht allzu langer Zeit hätte das keiner für möglich gehalten. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wachse im ersten Quartal 2008, in der Hochphase der Finanzmarktturbulenzen, um kräftige 0,7% qoq. Dies sei allerdings in erster Linie das Verdienst der ungewöhnlich milden Witterung, die die Bauinvestitionen beflügelt habe. Dagegen hätten sich Konsum und vor allem der Außenbeitrag schwach gezeigt. Zu erwarten sei ferner, dass das Schlussquartal 2007 um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte nach oben revidiert werde.

Die Expansionsdynamik in Japan dürfte sich im ersten Quartal 2008 nur moderat abgeschwächt haben. Die Analysten der DekaBank rechnen mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsproduktes von 0,5% im Vergleich zum Vorquartal. Die stärksten Wachstumsimpulse kämen vom Außenhandel, denn die Exportdynamik vor allem in asiatische Länder sei weiterhin hoch. Aber auch die Konsumausgaben der privaten Haushalte dürften der Konjunktur im ersten Quartal erneut einen Schub gegeben haben. Der robuste Arbeitsmarkt und Reallohnzuwächse würden den privaten Verbrauch stützen. (09.05.2008/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 09.05.2008

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