Die Sparkasse Köln empfiehlt am 21. Januar die Aktie der US-Großbank J.P. Morgan Chase & Co. weiterhin mit "Marketperfomer".
Mit den Zahlen für das vierte Quartal habe JP Morgan die Markterwartungen verfehlt. Die Quartalszahlen seien von der Fusion von JP Morgan mit der Bank One geprägt gewesen. Erwartungsgemäß habe die Fusion das Quartalsergebnis mit 650 Mio. Dollar deutlich belastet. Insgesamt seien die Kosten deutlich stärker gestiegen als die Einnahmen. Enttäuschend sei zudem das Geschäft im Investment-Banking gelaufen, wo der Gewinn prozentual zweistellig zurückgegangen sei. Auf der anderen Seite habe sich die Fusion bereits in der Retail-Sparte positiv bemerkbar gemacht, in der das operative Ergebnis deutlich hätte gesteigert werden können. JP Morgan müsse nun den Fokus auf eine stärkere Kostenkontrolle legen und die geplanten Synergieeffekte aus der Fusion realisieren. Auf dem aktuellen Kursniveau sehen die Analysten für die Aktie ein lediglich marktkonformes Kurspotenzial. Die Analysten bestätigen ihre "Marketperformer"-Einschätzung.