09.05.2008 15:04
Drucken |
Schrift:

Japanische Börse mit freundlicher Tendenz eröffnet (DZ-Bank AG)

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Japan beging in dieser Woche die "Golden Week", eine Serie von Feiertagen, an denen auch die Börsen geschlossen bleiben, so die Analysten der DZ BANK.

Im Anschluss habe die Börse jedoch mit freundlicher Tendenz eröffnet, was besonders dem etwas festeren US-Dollar und den guten Vorgaben der Wall Street zu verdanken sei. Belastend habe lediglich der weiter steigende Ölpreis gewirkt. Auch am japanischen Aktienmarkt sei derzeit zu beobachten, dass die Furcht der Anleger vor einer nochmaligen Verschärfung der Finanzkrise abnehme. Auch hätten die Tagesumsätze an der Tokioter Börse zuletzt wieder angezogen, was die Analysten als positiv werten würden, weil es auf verstärkte Engagements ausländischer Adressen hindeute. Das tägliche Handelsvolumen von über zwei Milliarden Aktien halte man für ausreichend, um weitere Kursavancen zu untermauern.

Auch das fundamentale Umfeld sollte begünstigen. Die laufende Berichtssaison sei bislang keineswegs so schlecht ausgefallen wie von vielen befürchtet worden sei. Die Vorsteuergewinne (ohne Finanzsektor) hätten um gut 6% höher als im Vorjahr gelegen. Zwar seien die Unternehmen mit Prognosen noch immer sehr vorsichtig, doch dürften diese schnell angehoben werden, sollte sich eine Entspannung der Finanzkrise, eine Erholung der US-Konjunktur und eine Befestigung des US-Dollars abzeichnen. Besonders ausländische Anleger könnten sich dann am japanischen Aktienmarkt wieder stärker engagieren, was die Kurse schnell nach oben treiben würde.

Immerhin sei die KGV-Bewertung am japanischen Aktienmarkt inzwischen auf das Niveau der Wall Street gefallen, und auf Cashflow-Basis sei der Topix-Index mit dem 7,2-fachen sogar erheblich günstiger bewertet als der amerikanische Aktienmarkt (S&P 500 10,2). (09.05.2008/ac/a/m) Marktbericht-Datum: 09.05.2008

Top-Rankings




Die 30 bestbezahlten US-CEOs
klicken Sie hier

Die 30 weltgrößten Unternehmen
klicken Sie hier
Angenommen, der Bundeskanzler würde in Deutschland direkt gewählt werden. Für wen würden Sie stimmen?
Angela Merkel
Kurt Beck
Christian Wulff
Frank Walter Steinmeier
Guido Westerwelle
Oskar Lafontaine




Wie bewerten Sie diese Seite?   sehr gut        schlecht
 

Anzeige

Anzeige