Die Analysten von Helvea stufen in ihrer Analyse vom 18. Januar die Aktie des Schweizer Bankhauses Julius Bär Holding AG unverändert mit "Neutral" ein. Das Kursziel beträgt 400 CHF.
Die einzigartige Verkaufsabsicht von Julius Bär an die Privatkunden und die Mitarbeiter sei auf die enge Einbindung der Eigentümerfamilie in das Tagesgeschäft und die daraus resultierende Stabilität zurückzuführen. Diese Beziehung sei in Gefahr, seitdem sich die Aktionärsstruktur geändert habe und Änderungen im Management wahrscheinlich seien. Dies könnte zu Unsicherheiten führen, die aus dem Weg geräumt werden müssten, falls die Geschäftsentwicklung keinen Schaden davon tragen solle. Die Ausgabe von Aktien könnte zu Akquisitionen genutzt werden, womit man die gewohnte Sicherheit bei Kunden und Mitarbeitern wiederherstellen und die eigene Unabhängigkeit bewahren könnte. Es seien demzufolge für das Management drei schwierige Monate zu erwarten. Aus diesen Gründen und aufgrund der wahrscheinlichen Abwanderung von treuen Kunden im Falle einer Übernahme, rechnen die Analysten nicht mit einer solchen Transaktion und behalten sowohl ihr Rating als auch das Kursziel bei.