Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, stuft die KUKA-Aktie (ISIN DE0006204407/ WKN 620440) unverändert mit "verkaufen" ein.
Die KUKA AG sei die Management-Holding der weltweit im Maschinen- und Anlagenbau tätigen KUKA-Gesellschaften. Tätigkeitsschwerpunkte seien die Entwicklung und Herstellung von Produktionsanlagen für die Automobilindustrie. Ursprünglich habe die Verpackungstechnik als dritter Geschäftszweig die Gesellschaft unabhängiger von den zyklischen Schwankungen der Automobilkonjunktur machen sollen.
Nach Verkauf dieser Sparte konzentriere man sich nun allein auf die Anlagen- und Robotertechnik mit der Augsburger KUKA im Zentrum, die nunmehr auch Namensgeber für den gesamten Konzern sei. Damit dürfte der Unternehmensumbau, der tiefe Spuren in der Bilanz hinterlassen habe, endgültig abgeschlossen sein. Die Eigenkapitalquote habe zum 31.03.08 bei 28,8% gelegen (Vorjahr: 11,3%).
Der Start ins neue Geschäftsjahr sei für KUKA sehr verhalten ausgefallen. Der positiven Gewinndynamik hätten enttäuschende Entwicklungen bei Umsatz- und Auftragseingängen gegenübergestanden, in denen die Konjunkturabkühlung vermutlich jetzt schon zum Ausdruck komme.
Vor diesem Hintergrund bestätigen die Analysten der Hamburger Sparkasse ihre "verkaufen"-Empfehlung für die KUKA-Aktie. (Analyse vom 14.05.2008) (14.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 14.05.2008