Wien (aktiencheck.de AG) - Johannes Mattner, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie von K+S (ISIN DE000KSAG888/ WKN KSAG88) unverändert mit "halten" ein.
Der Düngemittel- und Salzproduzent habe im dritten Quartal sowohl Umsatz als auch Ergebnis deutlich steigern können. So habe sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahreswert um 17% auf EUR 1,17 Mrd. erhöht. Der Vorsteuergewinn habe sich um 69,1% auf EUR 198,5 Mio. verbessert. Der Anstieg sei vor allem auf Preiseffekte (+19,2%) zurückzuführen und habe damit auch das geringere Wachstum der Mengeneffekte (+1,9%) und die negativen Währungsbelastungen (-3,8%) mehr als wettmachen können. Analysten hätten mit EUR 1,15 Mrd. bzw. EUR 194 Mio. gerechnet.
In der Salzsparte sei der Umsatz leicht um 0,4% auf EUR 306,5 Mio. gestiegen. Beim Auftausalz sei es aufgrund einer guten Nachfrage im Zuge der Früheinlagerung sowie eines Anstiegs der Preise zu einem Umsatzplus von 27,5% gekommen. In den Bereichen Speisesalz und Gewerbesalz habe allerdings ein Umsatzrückgang von 6,3% bzw. 4,3% in Kauf genommen werden müssen.
Im Geschäftsbereich Kalium- und Magnesiumprodukte habe sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreswert um 20,4% auf EUR 508,8 Mio. erhöht. Hauptverantwortlich dafür habe sich der durchschnittlich hohe Preis/Tonne von EUR 316,8 gezeigt, was im Vergleich zum Vorquartal bzw. Vorjahreswert einer Steigerung von 4,8% bzw. 19% entspreche. Im Quartalsvergleich habe allerdings überraschenderweise ein Volumenrückgang um 3% auf 1,61 Mio. Tonnen in Kauf genommen werden müssen.
Beim Konzernausblick für das Gesamtjahr 2011 hätten sowohl Umsatz als auch Gewinn vor Steuern an der oberen Bandbreite nach unten revidiert werden müssen. So werde nun ein Umsatz von EUR 5,00 bis 5,25 Mrd. erwartet (zuvor: EUR 5,0 bis 5,3 Mrd.) und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von etwa EUR 2,90 bis 3,10 Euro (bisher: EUR 2,95 bis 3,30).
Der Düngemittelhersteller K+S habe im dritten Quartal 2011 sowohl Umsatz als auch Ergebnis deutlich verbessern können. Die hohe weltweite Nachfrage nach Düngemitteln und das damit einhergehende deutlich höhere Kalipreisniveau seien maßgeblich für diese Entwicklung verantwortlich gewesen. Neben den aktuell steigenden Herstellungskosten, im Q3 eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 18,3%, würden auch die sinkende Nachfrage von Großhändlern und der angepasste Konzernausblick für ein gemischtes Bild sorgen.
Daher bestätigen die Analysten der Raiffeisen Centrobank ihre "halten"-Einschätzung für die K+S-Aktie. (Analyse vom 21.11.2011) (22.11.2011/ac/a/d)
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