Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, stuft die Krones-Aktie (ISIN DE0006335003/ WKN 633500) von "halten" auf "verkaufen" zurück.
Die Krones AG gelte als technologischer Weltmarktführer bei der Entwicklung und Fertigung von Maschinen und Komplettlösungen für sämtliche Bereiche der Abfüll- und Verpackungstechnik. Neben der Lebensmittel- und Getränkeindustrie würden pharmazeutische, chemische und kosmetische Unternehmen als entscheidende Kundengruppen gelten.
Der Konzern gliedere sich in drei Arbeitsgebiete. Das Segment Anlagentechnik trage mit 84,4% den größten Anteil zum Konzernumsatz bei. Prozesstechnik generiere 12,1% der Umsätze, der Bereich KOSME (Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich) habe einen Anteil von 3,5% an den Umsatzerlösen (Basis: 9 Monate 2007). Das Unternehmen, mit Hauptsitz in Neutraubling (Bayern), beschäftige weltweit mehr als 9.200 Mitarbeiter.
Das Zahlenwerk der Krones AG für 2007 habe im Rahmen der Erwartungen gelegen. Die bislang gezeigte Wachstumsdynamik dürfte jedoch spürbar nachlassen. Die sich abzeichnende konjunkturelle Abkühlung, die anhaltende Dollar-Schwäche und die hohen Rohstoffpreise würden Risikofaktoren darstellen, die nach Meinung der Analysten im gegenwärtigen Kursniveau noch nicht ausreichend berücksichtigt seien.
Daher ändern die Analysten der Hamburger Sparkasse ihr bisheriges Votum und stufen den Titel von Krones auf "verkaufen" herab. (Analyse vom 26.03.2008) (26.03.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 26.03.2008