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Von dem Umsatzplus der ersten drei Quartale in Höhe von 244,7 Mio. EUR würden 99,4 Mio. EUR auf organisches Wachstum und 101,3 Mio. EUR auf anorganisches Wachstum entfallen, wozu im Wesentlichen LEONI Studer, LEONI NBG Fiber Optics, Silitherm sowie LEONI Furas beigetragen hätten. Die übrigen 44,0 Mio. EUR würden auf einen gestiegenen Kupferpreis entfallen. Während das EBIT im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen sei, sei es in den ersten neun Monaten auf dem Niveau des Vorjahres verblieben, womit sich die Marge entsprechend auf 5,9% verschlechtert habe.
Der Rückgang des Ergebnisses des operativen Geschäfts bzw. der Marge sei auf Vorleistungen für künftige Projekte zurückzuführen. Diese Vorleistungen seien im Geschäftsbereich Wiring Systems angefallen. Der Umsatz sei in diesem Geschäftsbereich in den ersten neun Monaten um 3,6% auf 736,0 Mio. EUR angestiegen, das EBIT sei um 20,5% auf 40,4 Mio. EUR zurückgegangen. Im Geschäftsbereich Wire & Cable habe das Top-Line-Wachstum 26,9% (auf 1,034 Mrd. EUR) betragen, während das EBIT ebenfalls deutlich um 23,0% auf 65,2 Mio. EUR angestiegen sei.
Da das vierte Quartal durch mehrere Sondereffekte negativ beeinflusst werden könne, sehe LEONI keinen Anlass, die Guidance für das laufende Geschäftsjahr zu erhöhen. Die Umsatz-Prognose von 2,3 Mrd. EUR sollte nach Aussagen des Managements jedoch um einige Millionen Euro übertroffen werden. Auch das EBT und der Konzernüberschuss dürften leicht über der Guidance von 130 Mio. EUR bzw. 83 Mio. EUR liegen.
Die Analysten würden in ihren Modellen davon ausgehen, dass LEONI seine Ziele erreichen werde. Belastend würden sich im vierten Quartal Restrukturierungsaufwendungen, Anlaufkosten für neue Werke, niedrigere Aufträge im Projektgeschäft sowie höhere Materialkosten auch infolge des Ölpreises auswirken. Die Steuerrate werde zum Ende des Geschäftsjahres bei ca. 26% liegen. Hier wirke sich die deutsche Steuerreform sowie eine Steuersatzänderung in der Schweiz positiv aus.
Das EBIT in 2008 werde nach Aussagen des Managements bei ca. 140 Mio. EUR liegen (die Prognose der Analysten: 142,7 Mio. EUR), wobei der Bereich VCS aufgrund von Restrukturierungsaufwendungen und der Purchase Price Allocation hierzu keinen Beitrag leisten werde.
Die Analysten hätten ihre Modelle im Anschluss an die Q3-Zahlen nochmals überarbeitet und bestätigen ihr Kursziel von 47 EUR.
Durch den deutlichen Kursrückgang von heute sehen die Analysten vom Bankhaus Lampe wieder eine attraktive Einstiegsmöglichkeit in die Aktie von LEONI und stufen sie von "halten" auf "kaufen" herauf. (Analyse vom 06.11.2007) (06.11.2007/ac/a/d)
Analyse-Datum: 06.11.2007
| 21.07.2008 | LEONI mit Stop-buy-Limit kaufen | Frankfurter Börsenbriefe | |
| 21.07.2008 | LEONI kaufen | Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) | |
| 16.07.2008 | LEONI halten | Hamburger Sparkasse AG (Haspa) | |
| 07.07.2008 | LEONI buy | Commerzbank Corp. & Markets | |
| 17.06.2008 | LEONI buy | Commerzbank Corp. & Markets |
Aktien in diesem Artikel
| LEONI | 27,1 | -3,4% |
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