Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Lars Lusebrink, rät zum Reduzieren der LVMH-Aktie (ISIN FR0000121014/ WKN 853292).
Der Luxusgüterkonzern habe seine Umsatzzahlen für das erste Quartal 2009 veröffentlicht. Mit einem Umsatzanstieg um 0,4% auf 4,02 Mrd. Euro habe LVMH die Prognosen der Analysten von 4,07 Mrd. Euro verfehlt. Organisch ergebe sich ein Umsatzminus von 7%. Eine schwache Entwicklung hätten die Geschäftsbereiche Weine & Spirituosen und Uhren & Schmuck aufgewiesen. Dagegen habe die größte Sparte des Konzerns Mode & Lederwaren weiter wachsen können.
Wie der "Daily Telegraph" berichte, beabsichtige LVMH den Verkauf der Sparte Weine & Spirituosen. LVMH habe dies jedoch dementiert. Die Analysten würden einen Verkauf unter strategischen Gesichtspunkten (u.a. Komplettabdeckung Luxusgütersegment) nicht begrüßen.
Die Analysten hätten ihre Schätzungen überarbeitet und würden nun für 2009 ein EPS von 3,74 Euro (bisher: 4,02 Euro) und für 2010 von 3,93 Euro (bisher: 4,29 Euro) prognostizieren.
Bei einem unveränderten Kursziel von 47 Euro votieren die Analysten von Independent Research mit "reduzieren" für die LVMH-Aktie. (Analyse vom 23.04.2009) (23.04.2009/ac/a/a)
Analyse-Datum: 23.04.2009