Essen (www.aktiencheck.de) - Manfred Jaisfeld, Analyst der National-Bank AG, stellt die Coverage für die MAN-Aktie (ISIN DE0005937007/ WKN 593700) mit dem Votum "verkaufen" ein.
Die Analysten hätten im April bei einem Kurs von 102 EUR zur Mitnahme von Gewinnen bei MAN geraten und die Aktie u. a. aufgrund des drohenden DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900)-Abstiegs auf "verkaufen" herabgestuft. Auch nachdem MAN per 24. September tatsächlich den DAX habe verlassen müssen, würden die Analysten keinen Anlass zu einer Neubewertung der Aktie sehen.
Zuletzt habe das Management von einem saisonal überdurchschnittlich schwachen Auftragseingang im abgelaufenen dritten Quartal gesprochen, über das am Dienstag kommender Woche berichtet werde. Entsprechend erwarte der Konzern auch ein schwieriges Jahr 2013. Bei vergleichsweise hohen Bewertungsrelationen würden die Analysten aktuell daher kein nennenswertes Potenzial für die MAN-Aktie sehen.
Wie vermutet ziehe die neue MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741)-Zugehörigkeit eine nachlassende Handelstätigkeit nach sich. In den ersten vier Wochen habe das Volumen auf Xetra um 27% unterhalb des Niveaus der davorliegenden 4-Wochen-Periode gelegen. Mit einer Beteiligung des Volkswagen (ISIN DE0007664039/ WKN 766403)-Konzerns von mehr als 75% drohe MAN zunehmend ein Schattendasein.
Die Analysten der National-Bank AG beenden daher die Beobachtung der MAN-Aktie mit dem Rating "verkaufen". (Analyse vom 23.10.2012) (23.10.2012/ac/a/d)
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