Die Raiffeisen Centrobank bewertet am 1. Februar die Aktie des ungarischen Rohstoffförderers MOL Magyar Olaj-Es Gazipari Rt. mit dem Rating "Buy".
Die wichtigsten Faktoren der Ganzjahresergebnisse als auch des vierten Quartals seien der hohe Ölpreis, steigende Raffineriemargen, höhere Produktionsvolumina, bessere Margen im Bereich Petrochemikalien und geringere Gasimportpreise. Problematisch sei die unerwartete Abschreibung, die das Unternehmen angekündigt habe. Diese führe zu einer Senkung der EBIT- und Nettogewinnprognosen um 35 Mrd. Ungarische Forint. Der genaue Betrag der Abschreibung sei zwar noch nicht bekannt, werde aber nach Ansicht der Analysten 35 Mrd. Ungarische Forint nicht überschreiten.
MOL verfüge über die Möglichkeit, sein Upstream-Geschäft sowohl durch bekannte Reserven als auch durch Investition in Explorationsprojekte auszuweiten. Dem Unternehmen stünden circa 4 Mrd. Dollar für Investitionen zur Verfügung, was einen enormen Betrag darstelle und daher bei weiteren Prognosen Berücksichtigung finden müsse. Auf der anderen Seite sollte das Unternehmen aufpassen, dass es die Expansion nicht überreize.