München (aktiencheck.de AG) - Dr. Silke Stegemann, Analystin von UniCredit Research, stuft die Aktie von Marseille-Kliniken (ISIN DE0007783003/ WKN 778300) von "hold" auf "sell" herab.
Die Zahlen zu den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009/10 seien hinter den Erwartungen von UniCredit Research zurückgeblieben. Der Umsatz habe sich auf 186 Mio. EUR belaufen. Nachdem das Unternehmen im ersten Halbjahr eine EBIT-Steigerung von 60% erzielt habe, sei im dritten Quartal ein EBIT-Verlust von 3,0 Mio. EUR angefallen. Angesichts der aktuellen finanziellen Lage plane das Unternehmen derzeit keine weitere Expansion. Die Unternehmensprognosen seien vage geblieben. So rechne das Management für das Geschäftsjahr 2009/10 mit einem Ergebnis im positiven Bereich.
Aufgrund des Verlusts im dritten Quartal und der Veräußerung des Rehabilitationsgeschäfts sei die EPS-Prognose von UniCredit Research für das Geschäftsjahr 2009/10 von 0,61 EUR auf 0,05 EUR reduziert worden (KGV: 101,0). Für das Geschäftsjahr 2010/11 habe man die EPS-Schätzung von 0,75 EUR auf 0,19 EUR herabgesetzt (KGV: 24,6). Das Kursziel werde von 5,50 EUR auf 4,50 EUR gesenkt.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten von UniCredit Research nun das Rating "sell" für die Aktie von Marseille-Kliniken. (Analyse vom 11.05.10) (11.05.2010/ac/a/nw)
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