Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten bei der Aktie von Merck (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) das Absicherungslimit auf 85,35 EUR anzuheben.
Man habe am Wochenende gespannt auf die Forschungsdaten zum Krebsmedikament "Erbitux" gewartet, die auf dem ASCO-Krebsforschungskongress in Chicago hätten veröffentlicht werden sollen. Analysten hätten die Hoffnung gehabt, dass man "Erbitux" auch zur Behandlung von Darmkrebs einsetzen könnte. Die dann bekannt gegebenen Forschungsergebnisse seien zwar gut, aber keine Sensation gewesen. Damit dürften Roche und Genentech mit ihrem Konkurrenzmedikament "Avastin" mit keinen ernsthaften Marktanteilsverlusten rechnen. Deswegen habe die Aktie von Merck am Montag einen Rückgang um knapp 4% auf 86,50 EUR verzeichnet.
Sicherheitshalber sollte man nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" nun bei der Merck-Aktie das Absicherungslimit anheben. Die Experten würden 85,35 EUR vorschlagen. (Ausgabe 82 vom 03.06.2008) (03.06.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 03.06.2008