New York (aktiencheck.de AG) - Alistair Campbell, Alexandra Hauber, Richard Vosser, David Evans und James Gordon, Analysten von J.P. Morgan Securities, bewerten den Anteilschein von Merck (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) mit "overweight".
Merck und Genentech hätten am 2. Oktober einen Fall von progressiver multifokaler Leukoenzephalopathie (PML) im Zusammenhang mit der Einnahme des Medikaments "Raptiva" gemeldet. Der 70-jährige US-amerikanische Patient habe das Produkt vier Jahre lang eingenommen. Bislang sei der PML-Fall der einzige bei den insgesamt 46.000 "Raptiva"-Patienten gewesen, während die PML-Rate bei "Tysabri" bei einem Fall auf 1.000 Patienten deutlich höher sei.
Nach Ansicht der Analysten von J.P. Morgan Securities seien die Prognosen für "Raptiva" nicht in Gefahr, welche für Merck und Genentech ohnehin nur von geringer Bedeutung seien. Bei Merck rechne man im Jahre 2012 mit einem "Raptiva"-Umsatz von 152 Mio. EUR, was lediglich 1,6% des gesamten Umsatzes bzw. 1,4% des Embedded Value der Gruppe entspreche.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von Merck "overweight". (Analyse vom 06.10.08)
(06.10.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 06.10.2008