London (aktiencheck.de AG) - Israel Hernandez und Bradley H. Sills, Analysten von Barclays Capital, stufen die Aktie von Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) weiterhin mit "equal-weight" ein.
Die Zahlen zum dritten Geschäftsquartal 2010/11 seien durchwachsen ausgefallen. Während der Umsatz mit 16,34 Mrd. USD und das EPS mit 0,57 USD über den Barclays Capital-Prognosen gelegen hätten, sei bei den "Windows"-Produkten und "Windows Live" ein Umsatzrückgang von 4% zu beobachten gewesen. Dies spiegele eine unvorteilhafte Mixverlagerung hin zu Emerging Markets sowie schwache Volumina am PC-Markt wider, welche auf das "iPad" von Apple (ISIN US0378331005/ WKN 865985) sowie Marktanteilsverluste an die "Mac"-Reihe zurückzuführen seien. Die Brutto- und Betriebsmarge hätten die Erwartungen mit 76,3% bzw. 34,8% verfehlt.
Die vorläufige Unternehmensprognose der Betriebsausgaben für das Fiskaljahr 2011/12 entspreche mit einem erwarteten Anstieg von 3% bis 5% in etwa den Marktprognosen. Für das vierte Geschäftsquartal 2010/11 hätten die Barclays Capital-Analysten ihre Umsatzschätzung von 17,24 Mrd. USD auf 17,3 Mrd. USD angehoben. Ferner werde die EPS-Prognose aufgrund der niedrigeren Bruttomarge von 0,59 USD auf 0,54 USD gesenkt. Die EPS-Prognose für das laufende Geschäftsjahr nehme man von 2,55 USD auf 2,54 USD zurück. Das Kursziel der Microsoft-Aktie werde bei 28,00 USD gesehen.
Vor diesem Hintergrund halten die Analysten von Barclays Capital an ihrem "equal-weight"-Rating für den Anteilschein von Microsoft fest. (Analyse vom 29.04.11)
(02.05.2011/ac/a/a)
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