Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Björn Wolber, stuft die Aktie von Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) weiterhin mit "reduzieren" ein.
Microsoft habe Yahoo! ein dreiwöchiges Ultimatum gestellt, um bei der Übernahme durch den Software-Riesen zu einer Einigung mit dem Konzern zu gelangen. Sollte dies nicht gelingen, werde eine feindliche Übernahme angestrebt, bei der man sich direkt an die Yahoo!-Aktionäre wende. Jedoch würde in diesem Falle das Angebot niedriger ausfallen als die ursprünglich von Microsoft offerierten 31 USD je Yahoo!-Aktie. Die Analysten würden ein geringeres Angebot begrüßen, da sie den Kaufpreis von rund 42 Mrd. USD als zu hoch bewerten würden.
Zudem sei Microsoft zu einer Strafzahlung in Höhe von 367 Mio. USD wegen Patentrechtsverletzungen an Alcatel-Lucent verurteilt worden. Potenzielle Spekulationen um die Einführung des Betriebsystem-Nachfolgers von Windows Vista, Windows 7, im kommenden Jahr seien vom Konzern dementiert worden. Zunächst plane Microsoft mehr in die Vermarktung von Vista zu investieren, um die Verkaufszahlen zu erhöhen.
Bei einem unveränderten Kursziel von 27 USD je Aktie behalten die Analysten von Independent Research ihr "reduzieren"-Votum für die Aktie von Microsoft bei. (Analyse vom 07.04.2008) (07.04.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 07.04.2008