Hamburg (aktiencheck.de AG) - Annemarie Schlüter, Analystin der Hamburger Sparkasse, stuft die Nokia-Aktie (ISIN FI0009000681/ WKN 870737) unverändert mit "kaufen" ein.
Die tragende Säule des finnischen Telekommunikationsausrüsters stelle das Handy-Segment dar, auf das rund 68% der Konzernumsätze entfallen würden. Um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, sei die Handysparte in die Bereiche Devices & Services unterteilt.
Während das Segment Devices verantwortlich sei für Entwicklung und Management des Produktportfolios im Segment Mobilfunkgeräte, widme sich der Bereich Services der Entwicklung von internetbasierten Dienstleistungen rund um die Themen music, maps, media, messaging and games.
Die Netzwerksparte Nokia Siemens Networks umfasse die Netzwerktätigkeiten sowie das Geschäft mit den Netzbetreibern für Fest- und Mobilfunknetze (30% Umsatzanteil). Des Weiteren sei Nokia mit dem Kauf von Navteq in den Bereich der Navigation eingestiegen (2% Umsatzanteil).
Nokia habe ein gutes Quartalsergebnis abgeliefert, mit dem Ausblick auf Q2 jedoch die Erwartungen des Marktes enttäuscht. Die Analysten seien der Auffassung, dass sich die Zusammenarbeit mit Microsoft (ISIN US5949181045/ WKN 870747) langfristig für Nokia auszahlen werde. Auf Sicht der kommenden zwölf Monate bleibe das Umfeld jedoch herausfordernd. Marktanteils- und Margenverluste im Smartphone-Segment seien sehr wahrscheinlich.
Diese dürften aber im aktuellen Kurs der Nokia-Aktie enthalten sein, so dass die Analysten der Hamburger Sparkasse ihr "kaufen"-Votum für den Langfristinvestor bekräftigen. (Analyse vom 02.05.2011) (03.05.2011/ac/a/a)