Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Ingo Schmidt, stuft die Aktie der Norddeutschen Affinerie (ISIN DE0006766504/ WKN 676650) weiterhin mit "halten" ein.
Die Norddeutsche Affinerie (NA) sei in der Kette der Produktionsstufen im Wesentlichen zwischen Rohstoff gewinnenden Minenbetrieben und Halbzeugproduzenten angesiedelt. Der Konzern sei der führende Kupferproduzent Europas und zudem der weltgrößte Kupferrecycler. Da die NA keine eigene Mine betreibe, werde das sich daraus ergebende Risiko der Rohstoffbeschaffung durch langfristige Verträge mit Minengesellschaften aus unterschiedlichen Regionen der Welt minimiert.
Das Kerngeschäftsfeld sei die Gewinnung von Kupferkathoden u. a. aus Kupferkonzentraten sowie die Weiterverarbeitung dieses Metalls zu Gießwalzdraht und Stranggussformaten. Der Ertrag der NA werde zudem von der Höhe der Verarbeitungsentgelte (Schmelzlöhne) bestimmt. Wichtige Abnehmer seien u. a. die Elektro-, Bau- und Autoindustrie.
Mit der inzwischen abgeschlossenen Übernahme von Cumerio habe die Norddeutsche Affinerie ihre strategische Position auf dem weltweiten Kupfermarkt weiter verbessert.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse sehen die Norddeutschen Affinerie-Anteilsscheine auf dem derzeitigen Niveau annähernd "fair" bewertet und bestätigen ihre "halten"-Empfehlung. (Analyse vom 10.06.2008) (10.06.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 10.06.2008