New York (aktiencheck.de AG) - Peter Goldmacher, Analyst von Cowen and Company, stuft die Aktie von Oracle (ISIN US68389X1054/ WKN 871460) unverändert mit "outperform" ein.
Oracle habe einen sehr starken Bericht zum vierten Fiskalquartal vorgelegt. Eine Guidance für das erste Quartal im Rahmen der Erwartungen und etwas weniger aggressive Kommentare seitens des Managements würden aber kurzfristig interessierte Anleger vermutlich enttäuschen, die auf eine Anhebung der Planung gesetzt hätten.
Die Schätzungen für das Fiskaljahr 2009 hätten mit erwarteten Umsätzen von 26 Mrd. USD (+15%) und einem Gewinn je Aktie von 1,51 USD (+16%) praktisch unverändert Bestand. Die Annahmen dürften sich aber angesichts der anhaltenden Marktanteilsgewinne von Oracle im Anwendungs- und Middleware-Geschäft selbst unter schwierigen makroökonomischen Bedingungen als überaus vorsichtig erweisen.
Die Fähigkeit von Oracle, übernommene Firmen zu integrieren, sei beeindruckend. Ein Infrastruktur-Deal im Volumen von mindestens 1 Mrd. USD dürfte noch im laufenden Jahr folgen. Während der Markt hinsichtlich der M&A-Strategie geteilter Meinung sei, würden die Kunden das Vorgehen offenbar begrüßen.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Cowen and Company bei ihrem Votum "outperform" für die Aktie von Oracle. (Analyse vom 26.06.08)
(26.06.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 26.06.2008