Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Manuel Martin, stuft die Aktie von PRIMAG (ISIN DE0005870323/ WKN 587032) mit "kaufen" ein.
Von den am 10. Juli zum Börsengang angebotenen 875.000 Aktien seien 800.000 zu je 5 Euro platziert worden. Seither habe der Aktienkurs ohne Nachrichtenfluss um ca. 14% nachgegeben, wohingegen die Papiere aus der Peer-Group teilweise zweistellig zugelegt hätten.
Die PRIMAG AG habe seit dem Börsengang vier zusätzliche Altbaumodernisierungsobjekte in Düsseldorf für 4 Mio. Euro erstanden. Die Objekte mit einer Gesamtfläche von ca. 2.400 Quadratmetern lägen in Düsseldorfer Premiumlagen. Die Gesellschaft wolle die neuerworbenen Objekte hochwertig sanieren und innerhalb eines Zeitraums von acht bis zwölf Monaten als Luxuswohnungen an Selbstnutzer oder Kapitalanleger veräußern.
Darüber hinaus habe die PRIMAG AG zwei Altbau-Objekte aus der Entwicklungs-Pipeline erfolgreich verkauft.
Der Newsflow zeige, dass der Bereich Altbaumodernisierung im Plan liege und die Entwicklungs-Pipeline in diesem Bereich in erfreulicher Weise aufgestockt werde. Dagegen komme der Bereich Paketgeschäft langsamer als geplant voran. Das Management möchte keine irrationalen Preise bezahlen und die Pakete sorgfältig und preisbewusst zusammenstellen.
Falls der Nachrichtenfluss bei PRIMAG weiterhin im Rahmen der Erwartungen liege, dürfte die Kursschere, die zwischen PRIMAG und der Peer-Group entstanden sei, deutlich verringert werden.
Die Analysten von Independent Research sprechen eine Kaufempfehlung für die PRIMAG-Aktie aus und sehen das Kursziel bei 6,43 Euro. (26.10.2006/ac/a/nw)
Analyse-Datum: 26.10.2006