München (aktiencheck.de AG) - Katharina Kastenberger, Analystin von UniCredit Research, stuft die Aktie von PUMA (ISIN DE0006969603/ WKN 696960) nach wie vor mit "sell" ein.
PUMA werde am 15. Februar die Ergebnisse zum Geschäftsjahr 2010 veröffentlichen. Bei UniCredit Research erwarte man eine Umsatzsteigerung von 5%, die vor allem von der Übernahme von Cobra Golf im zweiten Quartal 2010 angetrieben worden sein sollte. Allerdings dürften die Gesamtjahreszahlen durch Abschreibungen in Höhe von 15 Mio. EUR belastet werden, die im Zusammenhang mit den Unregelmäßigkeiten bei dem griechischen Joint Venture PUMA Hellas angefallen seien. Das Nettoergebnis sehe man daher bei lediglich 214,4 Mio. EUR. Diese Prognose decke sich in etwa mit der Konsensschätzung von 213,6 Mio. EUR.
Von entscheidender Bedeutung sei die Unternehmensprognose für 2011. Laut PUMA werde sich 2011 als Übergangsphase erweisen. Nach Ansicht von UniCredit Research müsse PUMA die operativen Ausgaben deutlich erhöhen, um ein jährliches Umsatzwachstum von 9% erreichen zu können. Dieses Umsatzziel sei Bestandteil der neuen Unternehmensstrategie, die im vergangenen Jahr bekannt gegeben worden sei. Bei den Zahlen für 2011 könnte es durchaus zu negativen Überraschungen kommen. So bewege sich die Nettogewinnprognose von UniCredit Research 16% unter der Konsensschätzung. Die EPS-Prognosen von UniCredit Research würden für 2011 und 2012 auf 14,47 EUR bzw. 17,56 EUR lauten. Auf dieser Basis liege das KGV bei 15,6 bzw. 12,9. Das Kursziel der Aktie belasse man bei 227,00 EUR.
Vor diesem Hintergrund vergeben die Analysten von UniCredit Research das Rating "sell" für den Anteilschein von PUMA. (Analyse vom 07.02.2011)
(07.02.2011/ac/a/d)
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