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Philips Depotaufnahme (Volksbank Karlsruhe)
Philips sei am 15. Mai 1891 mit einem Stammkapital von 75.000 Gulden im niederländischen Eindhoven gegründet worden. Damit habe der Aufstieg einer schlichten Lampenfabrik zu einem der größten Elektronik-Unternehmen der Welt begonnen. In seiner über hundertjährigen Geschichte sei Philips bis heute an bahnbrechenden technischen Entwicklungen beteiligt gewesen. Vom Transistorradio über die Erfindung des CD-Systems bis zu Xenon-Lampen und portablen Defibrillatoren: Philips sei weltweit als Anbieter innovativer und anwendernaher Produkte bekannt.
Royal Philips Electronics sei das weltweit führende Unternehmen für Healthcare, Lifestyle und Technology. Das Markenversprechen "sense and simplicity" verdeutliche den Anspruch des Konzerns, Produkte, Dienstleistungen und Lösungen zu liefern, die auf die Bedürfnisse der Konsumenten zugeschnitten seien. Philips beschäftige 128.000 Mitarbeiter in über 60 Ländern und habe 2006 einen Umsatz von 27 Mrd. Euro erzielt. Das Unternehmen sei weltweit marktführend bei diagnostischer Bildgebung, Patientenüberwachungssystemen, energieeffizienten Beleuchtungslösungen, Elektro-Hausgeräten sowie Unterhaltungselektronik.
Zum 1. Januar 2008 werde Philips seine Struktur vereinfachen und sich in drei Geschäftssparten organisieren: Philips Healthcare, Philips Lighting und Philips Consumer Lifestyle.
Der Technologiekonzern habe gemeldet, dass sein Gewinn im dritten Quartal gesunken sei, was mit einem Einmalertrag im Vorjahr aus dem Verkauf der Halbleitersparte zusammenhänge. Ansonsten seien die Erwartungen für das dritte Quartal übertroffen worden. Der Nettogewinn habe sich auf 331 Mio. Euro bzw. 31 Cent pro Aktie belaufen, nach 4,24 Mrd. Euro bzw. 3,59 Euro pro Aktie im Vorjahr. Im Vorjahresergebnis sei ein Einmalertrag in Höhe von 4,19 Mrd. Euro enthalten gewesen. Der Umsatz habe sich um 3,3 Prozent auf 6,52 Mrd. Euro erhöht. Analysten seien von einem Gewinn von 387 Mio. Euro und einem Umsatz von 6,36 Mrd. Euro ausgegangen.
Unternehmenschef Gerard Kleisterlee habe sich zufrieden mit dem Quartalsverlauf gezeigt. Der Umsatzanstieg sei durch das Verbrauchergeschäft und wichtiger Wachstumsmärkte wie Lateinamerika, China und Indien getrieben worden. Der operative Gewinn, der bei Philips neben Steuern und Zinsen auch Abschreibungen auf immaterielle Firmenwerte einschließe (EBITA), habe im dritten Quartal eine Marge von 6,7 Prozent erreicht. Die Medizintechniksparte habe im weitgrößten Markt USA Rückschläge durch das Gesetz zur Verringerung des Haushaltsdefizits erlitten. Außerhalb der Vereinigten Staaten habe Philips mit diesem Geschäft den Gewinn steigern können. Die Licht-Sparte habe besonders von einer starken Nachfrage für Energiesparlampen profitiert und werde laut Philips auch künftig stark wachsen.
Deshalb sei auch die amerikanische Genlyte Group Inc., ein Hersteller von Beleuchtungskörpern, übernommen worden. Im Rahmen der Transaktion habe Philips den Genlyte-Aktionären 95,50 USD für jeden ihrer Anteilsscheine, was einem Gesamtvolumen von rund 2,7 Mrd. USD entspreche, gezahlt. Die Genlyte Group habe in den letzten zwölf Monaten zum September 2007 einen Umsatz von rund 1,6 Mrd. USD bei einer EBITA-Marge von 14,9 Prozent erwirtschaftet. Das Unternehmen beschäftige rund 6.700 Mitarbeiter.
Die robuste Entwicklung des dritten Quartals lasse eine Umsatzsteigerung von 5 bis 6% und das Ansteigen der Gewinne (EBITA) um 7,5% erwarten. Durch die Neuausrichtung in drei Geschäftsbereiche und das weitere Wachstum wichtiger Abnahmeregionen sehe sich das Unternehmen gut für die kommenden Quartale aufgestellt.
Die Analysten der Volksbank Karlsruhe haben die Philips-Aktie in ihr Musterdepot integriert. (Analyse vom 10.12.2007) (11.12.2007/ac/a/a) Analyse-Datum: 11.12.2007
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