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Die Zahlen zum 3. Quartal 2007 seien bekannt gegeben worden. Philips habe seinen Umsatz um 7% auf 6,5 Mrd. Euro und das EBIT von 25 Mio. Euro auf 385 Mio. Euro verbessern können. Das Konzernergebnis sei von 4.241 Mio. Euro auf 331 Mio. Euro zurückgegangen. Dies entspreche einem Ergebnis je Aktie von 0,31 Euro nach 3,59 Euro. Das Umsatzplus sei auf ein gutes Verbrauchergeschäft und Erfolgen in wichtigen Wachstumsmärkten wie Lateinamerika, China und Indien zurückzuführen. Die Licht-Sparte habe vor allem von einer starken Nachfrage nach Energiesparlampen profitiert. Dies dürfte auch weiterhin den Ertragskurs von Philips fördern. Die Erwartungen nicht erfüllt habe die Medizintechniksparte, die im weltgrößten Markt USA Rückschläge durch das Gesetz zur Verringerung des Haushaltsdefizits erlitten habe. Außerhalb der USA habe Philips in diesem Geschäftssegment allerdings den Gewinn steigern können. Zukünftig erwarte das Unternehmen, dass die USA, bis dato wichtigster Markt für viele Philips-Produkte, künftig "potenziell schwächer" werde und die Geschäftsentwicklung von kleineren Wachstumsmärkten kompensiert werde.
Der Ausblick für 2007 sei vom Management bestätigt worden: Es werde nach wie vor mit einem Umsatzanstieg zwischen 5% bis 6% und einer EBITA-Marge von mind. 7,5% geplant. Neben neuen Produkten in der Unterhaltungselektronik seien weitere zur Strategie passende Akquisitionen und Aktienrückkäufe geplant. Zahlreiche Produkteinführungen sollten das weitere Wachstum unterstützen. In den nächsten drei Jahren sollten bis zu 20 Mrd. Euro für Akquisitionen, Dividenden und Aktienrückkäufe zur Verfügung stehen und die Kosten um weitere rund 500 Mio. Euro reduziert werden. Es gebe eine klare Fokussierung auf die Kerngeschäftsfelder Medizintechnik (weltweit Rang 3 hinter GE und Siemens), Beleuchtung und Haushaltsgeräte. Bei der Beteiligung an dem Flachbildschirmhersteller LG Philips LCD plane das Unternehmen nunmehr eine strategische (weniger als 10%) Investition; derzeit halte Philips noch 32,9% (Marktwert rund 4 Mrd. Euro). Die Ausschüttungsquote solle von bisher 25% bis 30% auf 40% bis 50% steigen.
Der Preisdruck im Markt für Flachbildschirme dürfte das Jahr 2007 belasten. Die Analysten würden hier mit Margendruck rechnen.
Die Aktie von Philips sei als Reaktion auf die Schwäche der Medizintechniksparte gefallen. Die Analysten würden jedoch davon ausgehen, dass die Schwäche der Medizintechniksparte nur temporärer Natur sein werde, da das Tempo der Produkteinführungen nach Angaben des Managements aufrecht erhalten werde.
Die Analysten der SEB stufen die Philips-Aktie mit "buy" ein und reduzieren ihr Kursziel von 36 Euro auf 34 Euro. (Analyse vom 31.10.2007) (31.10.2007/ac/a/a)
Analyse-Datum: 31.10.2007
| 04.07.2008 | Philips neues Kursziel | UBS AG | |
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| 20.05.2008 | Philips neutral | JP Morgan Chase & Co. | |
| 19.05.2008 | Philips buy | Société Générale Group S.A. (SG) | |
| 07.05.2008 | Philips buy | Société Générale Group S.A. (SG) |
Aktien in diesem Artikel
| Philips Electronics | 20,6 | -0,4% |
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| 04.07.08 | Deutsche Postbank buy |
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