New York (aktiencheck.de AG) - Andreas Willi, Julia Varesko und Vanessa Guy, Analysten von J.P. Morgan Securities, stufen die Aktie von Philips (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) mit "neutral" ein.
Philips habe mitgeteilt, dass eine Lizenzvereinbarung abgeschlossen werde, in deren Rahmen das Unternehmen Funai ab dem 1. September 2008 die Beschaffung, den Vertrieb, das Marketing und den Verkauf für die nordamerikanische TV-Sparte übernehmen werde. Nach Berechnung von J.P. Morgan Securities dürfte der Umsatz des nordamerikanischen TV-Geschäfts im letzten Jahr bei rund 1,3 Mrd. EUR gelegen habe, wobei der Bereich einen Verlust von 70 Mio. EUR verbucht haben dürfte. Infolge der Umstrukturierung sei laut Philips im laufenden Jahr mit Belastungen in Höhe von 125 Mio. EUR zu rechnen.
Nach Ansicht von J.P. Morgan Securities sei die stärkere Fokussierung auf die Rentabilität zu begrüßen. Allerdings dürfte es sich für Philips nun als schwieriger erweisen, die für 2007 bis 2010 in Aussicht gestellte jährliche organische Wachstumsrate von 6% zu erreichen. Aufgrund der Transaktion dürfte sich die EBITDA-Marge allerdings verbessern, so dass die für 2010 anvisierte Marge von 10% leichter zu realisieren sei.
Vor diesem Hintergrund bewerten die Analysten von J.P. Morgan Securities den Anteilschein von Philips mit "neutral". (Analyse vom 09.04.08) (09.04.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 09.04.2008