Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Independent Research, Rossen Koev und Sven Diermeier, raten unverändert zum Reduzieren der Philips-Aktie (ISIN NL0000009538/ WKN 940602).
Die vom Unternehmen veröffentlichten Geschäftszahlen zum 3. Quartal hätten unter den Erwartungen der Analysten gelegen. Der Umsatz habe sich um 2% auf 6,33 Mrd. EUR verringert. Die Umsätze in den Schwellenländern hätten sich enttäuschend entwickelt. Das EBITA sei insbesondere wegen Aufwendungen in Bezug auf die Beilegung einer Rechtsstreitigkeit auf 128 Mio. EUR gesunken. Dagegen habe das Unternehmen seinen Nettogewinn auf 357 EUR steigern können, was einem EpS von 0,37 EUR entspreche. Im Nettogewinn sei ein Buchgewinn in Höhe von 302 Mio. EUR aus dem Verkauf der TSMC-Anteile enthalten.
Wegen der konjunkturellen Eintrübung plane das Unternehmen das laufende Aktienrückkaufprogramm zu verlangsamen.
Nach Einschätzung der Analysten habe das Unternehmen ein konjunkturreagibles Geschäftsmodell und sei aufgrund dessen besonders von der sich verschlechternden Konjunktursituation und der sich verschärfenden Finanzmarktkrise betroffen.
Die Analysten von Independent Research bestätigen ihr "reduzieren"-Votum für die Aktie von Philips und senken das Kursziel von 16,00 EUR auf 15,50 EUR. (Analyse vom 13.10.2008) (13.10.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 13.10.2008