Hamburg (aktiencheck.de AG) - Marco Günther, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Philips (ISIN NL0000009538/ WKN 940602) unverändert mit "verkaufen" ein.
Der niederländische Elektrokonzern Philips sei der größte europäische Anbieter von Unterhaltungselektronik. Im Geschäftsjahr 2007 habe sich der Konzernumsatz auf nahezu 27 Mrd. EUR belaufen. Nachdem Mitte 2006 die Halbleitersparte ausgegliedert worden sei, stütze sich das Unternehmen auf die Geschäftsfelder Beleuchtung (Umsatzanteil 2007: 23%), Unterhaltungselektronik (39%), Haushaltsgeräte (11%), Medizintechnik (24%) und Sonstiges (3%).
Im Beleuchtungssegment würden insbesondere Lampen und Lichtanlagen produziert. Die Unterhaltungselektroniksparte umfasse u. a. Audio- und DVD-Systeme. Zum Haushaltsgerätebereich würden Rasierer, Kaffeemaschinen etc. gehören. Schwerpunkte der Medizintechnik seien Ultraschall- und Computertomographiegeräte. In den "reifen" Märkten (insbesondere Westeuropa und Nordamerika) liege der Anteil am Absatz bei 70%, in den Wachstumsmärkten bei 30%.
Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2007 würden von einer soliden Entwicklung zeugen. Die branchenspezifischen Probleme in dem margenstarken Kernbereich Medizintechnik würden bestehen bleiben.
Vor diesem Hintergrund behalten die Analysten der Hamburger Sparkasse ihr Votum "verkaufen" für die Aktie von Philips bei. (Analyse vom 12.03.2008) (12.03.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 12.03.2008