Am 31. März stuft M.M. Warburg die Aktie der deutschen Plambeck Neue Energien AG von "Kaufen" auf "Halten" herab. Das Kursziel wird von 1,40 Euro auf 0,70 Euro nach unten korrigiert.
Plambeck verschiebe die Veröffentlichung des Geschäftsberichts für 2004. Die Verschiebung stehe im Zusammenhang mit den gegenwärtig geführten Verhandlungen über eine neue Projekt-Kreditlinie unter
Aufrechterhaltung bestehender Kreditlinien. Plambeck strebe eine Veröffentlichung des Geschäftsberichts und damit einen erfolgreichen Abschluss der Kreditverhandlungen im April 2005 an.
Die Analysten halten es für wahrscheinlich, dass Plambeck ohne die neue Projekt-Kreditlinie kein Testat für den Jahresabschluss erhalte und damit auch nicht den Geschäftsbericht veröffentlichen könne. Laut Angaben
von Plambeck würden Detailfragen bei den Kreditverhandlungen zu den Verzögerungen führen. Der Konzern verhandele offenbar mit einer Handvoll von Banken. Die Analysten halten zwei Perspektiven für möglich: Entweder würden die Banken weitere Projekt-Finanzierungen zur Verfügung stellen oder die derzeitigen Kreditlinien einfordern. Letzteres dürfte das Fortbestehen des Unternehmens sehr gefährden.
Aus operativer Sicht halten die Analysten eine positive Einschätzung der Aktie weiterhin für gerechtfertigt. Solange aber nicht klar sei, ob die Banken weiterhin eine Finanzierung zur Verfügung stellen würden, würden existenzielle Risiken bestehen. Die Analysten stufen die Aktie daher auf "Halten" herunter.