Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von Independent Research, Zafer Rüzgar, rät nach wie vor zum Halten der Porsche Vorzugsaktie (ISIN DE000PAH0038/ WKN PAH003).
Die Porsche SE habe nach neun Monaten im laufenden Geschäftsjahr 2012 ein Nachsteuerergebnis in Höhe von 7,42 Mrd. Euro erreicht. Allein 6,27 Mrd. Euro würden auf das dritte Quartal 2012 entfallen. Im Zuge der Einbringung des operativen Geschäftsbetriebs in die Volkswagen AG (ISIN DE0007664039/ WKN 766403) sei ein einmaliger Ergebniseffekt von 4,75 Mrd. Euro erzielt worden. Den Barmittelzufluss aus der Transaktion in Höhe von 4,5 Mrd. Euro habe Porsche vor allem für den Schuldenabbau verwendet und somit liege die Nettoliquidität per 30.09.2012 bei +2,59 Mrd. Euro.
Die Porsche-Geschäftsführung habe die Guidance für das Gesamtjahr 2012 bekräftigt. So werde unter Berücksichtigung des positiven Einmaleffekts aus dem Verkauf der Porsche AG-Anteile ein positives Konzernergebnis im hohen einstelligen Milliardenbereich avisiert.
Zwar habe sich das Risikoprofil für die Porsche SE deutlich verbessert, doch die operative Aussagekraft der Zahlen sei sehr begrenzt. Aufgrund des Veräußerungsertrags hätten die Analysten ihre Gewinnschätzungen angepasst. Für 2012 würden sie nun ein EPS von 17,36 Euro und für 2013 von 6,22 Euro prognostizieren.
Bei einem von 46 auf 50 Euro erhöhten Kursziels votieren die Analysten von Independent Research weiterhin mit "halten" für die Porsche-Vorzugsaktie. (Analyse vom 19.11.2012) (19.11.2012/ac/a/nw)