Zürich (www.aktiencheck.de) - Philippe Houchois und David Lesne, Analysten der UBS, stufen die Vorzugsaktie von Porsche (ISIN DE000PAH0038/ WKN PAH003) unverändert mit "neutral" ein.
Nach einem Gespräch mit dem Unternehmen sei die Schätzung zu den rechtshängigen Forderungen von 7,8 auf 5,65 Mrd. EUR reduziert worden. Ein Teil der ARFB Anlegerschutz-Ansprüche sei schon in Güteverfahren geltend gemacht worden.
Die entsprechende Nachrichtenlage dürfte sich nach den Sommermonaten verstärken. Die nächste Anhörung vor dem Landgericht Braunschweig sei auf den 19. September terminiert. Die Porsche SE werde sicherlich auch gegen die jüngste Entscheidung eines US-Gerichts Berufung einlegen. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft dürfte ihre Schlussfolgerungen zu den Anschuldigungen im Hinblick auf Marktmanipulationen noch vor Jahresende vorlegen.
Auf Basis eines für angemessen befundenen Abschlags gegenüber dem NAV von 27,5% und der Annahme, dass Porsche die Hälfte der Schadensersatzansprüche begleichen müsse, werde das 12-Monats-Kursziel von 42,00 auf 44,00 EUR heraufgesetzt.
Vor diesem Hintergrund lautet die Einschätzung der Analysten der UBS für die Porsche-Aktie weiterhin "neutral". (Analyse vom 17.08.2012) (20.08.2012/ac/a/nw)
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