München (aktiencheck.de AG) - Für die Experten der "EURO am Sonntag" bleibt die Aktie von Premiere (ISIN DE000PREM111/ WKN PREM11) ein Papier für Zocker.
Die Finanzierung sei gesichert, die Übernahmefantasie verflogen. Diese beiden Punkte würden die wichtigsten Erkenntnisse aus den jüngsten Sanierungsschritten des Großaktionärs News Corp. bei Premiere darstellen. News Corp. garantiere eine Kapitalerhöhung von 450 Mio. EUR, die Banken würden langfristige Kredite in Höhe von 525 Mio. EUR gewähren. Dadurch sollte das Überleben von Premiere vorerst gesichert sein. Dennoch habe die Börse mit Kursabschlägen reagiert. Anleger seien anscheinend enttäuscht, dass News Corp. auch dann kein Angebot zur Übernahme abgeben wolle, wenn im Rahmen der Kapitalerhöhung die Beteiligung auf über 30% steigen sollte.
Außerdem sei es bis zur wirtschaftlichen Gesundung von Premiere noch ein langer Weg. Das Unternehmen müsse neue Kunden akquirieren und die Erträge steigern. Profitabilität werde Premiere nach eigenen Hochrechnungen erst ab 2011 erreichen.
Für die Experten der "EURO am Sonntag" bleibt die Aktie von Premiere ein Papier für Zocker. Das Kursziel werde bei 5,00 EUR gesehen, ein Stopp-Kurs sollte bei 2,50 EUR platziert werden. (Ausgabe 01) (05.01.2009/ac/a/d)
Analyse-Datum: 05.01.2009