Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Frank Neumann, empfiehlt die Premiere-Aktie (ISIN DE000PREM111/ WKN PREM11) nach wie vor zu halten.
Am 15. Mai gebe Premiere die Zahlen für die ersten drei Monate des laufenden Geschäftsjahres bekannt. Die Analysten würden davon ausgehen, dass sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis gegenüber dem letzten Quartal 2007 weiterhin stagnieren würden. Vor allem die Problematik der nicht zahlenden Schwarzseher sollte hier negativ einwirken.
Wie vom Unternehmen gemeldet, sollte erst im zweiten bzw. im dritten Quartal eine Entspannung durch die Implementierung neuer Verschlüsselungssysteme erfolgen. Das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahresquartal sei der Rückgewinnung der Bundesligarechte geschuldet. Dies lasse einerseits die Umsätze je Abonnenten gegenüber dem Vorjahr ansteigen und andererseits die Umsätze der arena-Kunden mit einfließen.
Zudem könnte man sich vorstellen, dass mit der Präsentation der Quartalszahlen neue Angaben zum zukünftigen Marketingkonzept der Gesellschaft gemacht würden. Ferner würden die Analysten nicht davon ausgehen, dass die Gesellschaft eine Prognose für das Gesamtjahr 2008 ausgeben werde. Vielmehr werde das Management ihres Erachtens die Entwicklung im zweiten Quartal, hier vor allem die Entwicklung des Abonnentenstammes sowie die Veräußerung der Bundesligarechte, abwarten.
Für ihre Bewertungsmodelle sehen die Analysten vom Bankhaus Lampe aktuell keinen Anpassungsbedarf und stufen die Aktie von Premiere weiterhin zum Halten mit dem Kursziel von 14,50 EUR ein. Ferner scheine sich das Basisszenario der Analysten zu bestätigen, dass es zu keinem Übernahmekampf um Premiere kommen sollte und eine teilweise Übernahme durch die News Corp. sukzessiv erfolgen werde. (Analyse vom 05.05.2008) (05.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 05.05.2008