New York (aktiencheck.de AG) - Mark O'Donnell, Filippo Pietro Lo Franco und Andrea O'Keeffe, Analysten von J.P. Morgan Securities, stufen den Anteilschein von Premiere (ISIN DE000PREM111/ WKN PREM11) von "neutral" auf "overweight" herauf.
Nach Einschätzung der Analysten von J.P. Morgan Securities habe die Premiere-Aktie auf einer 12-Monats-Basis ein starkes Aufwärtspotenzial. Man rechne damit, dass Premiere die Rechte für die Ausstrahlung der wichtigen Bundesligaspiele erhalten werde. Zudem nehme man an, dass sich weitere Verzögerungen bei der Auktion für Premiere vorteilhaft seien, da mitstreitende Bieter in diesem Fall nicht genug Zeit für die Entwicklung einer Plattform und die Vermarktung des Angebotes hätten.
Bei J.P. Morgan Securities gehe man davon aus, dass die aktuellen Piraterieprobleme gelöst werden könnten und Premiere Schadenersatzzahlungen erhalten werde. Für das Geschäftsjahr 2008 rechne man bei J.P. Morgan Securities mit einem EPS von -0,08 EUR und für das Geschäftsjahr 2009 mit einem EPS-Anstieg auf 0,13 EUR. Das Kursziel werde von 12,90 EUR auf 18,00 EUR heraufgesetzt.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Börsenanalysten von J.P. Morgan Securities für das Wertpapier von Premiere nun "overweight". (Analyse vom 27.03.08) (27.03.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 27.03.2008