New York (aktiencheck.de AG) - Mark O'Donnell, Analyst von J.P. Morgan Securities, stuft die Aktie von Premiere (ISIN DE000PREM111/ WKN PREM11) mit "overweight" ein.
Die Ergebnisse des ersten Quartals hätten weitestgehend den Erwartungen entsprochen. Der Umsatz habe bei 252 Mio. EUR gelegen (J.P. Morgan Securities-Prognose: 251 Mio. EUR), das Nettoergebnis habe -28 Mio. EUR betragen (J.P. Morgan Securities-Prognose: -32 Mio. EUR). Das EBITDA habe mit 3 Mio. EUR die Prognose von J.P. Morgan Securities um 1 Mio. EUR übertroffen, während die Konsensschätzung um 1 Mio. EUR verfehlt worden sei. Die Zahl der Direktkunden sei um 30.000 gesunken und damit stärker zurückgegangen als erwartet.
Die Umstellung der Smartcards auf ein neues Sicherheitssystem werde Unternehmensangaben zufolge Ende des dritten Quartals 2008 abgeschlossen sein. Diese Ankündigung sei nach Ansicht von J.P. Morgan Securities enttäuschend, so habe man im Vorfeld mit Anfang des dritten Quartals kalkuliert. Premiere gehe davon aus, dass sich in der zweiten Jahreshälfte beim durchschnittlichen Umsatz pro Kunde, bei den Neukundenzahlen sowie den Finanzzahlen ein bedeutender Turnaround einstellen werde. Bei J.P. Morgan Securities sei man der Ansicht, dass Premiere mittels eines höheren Umsatzes pro Kunde einen potenziell weiteren Rückgang der Kundenzahlen kompensieren könne.
Die Analysten von J.P. Morgan Securities vergeben das Rating "overweight" für den Anteilschein von "overweight". (Analyse vom 19.05.08) (19.05.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 19.05.2008