Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Maxim Tilev, Analyst von Commerzbank Corporates & Markets, vergibt für die Aktie von Premiere (ISIN DE000PREM111/ WKN PREM11) unverändert das Rating "reduce".
Die Anteilserhöhung von News Corp. an Premiere von 14,6% auf 19,9% sei positiv zu bewerten, da News Corp. über die entsprechende Erfahrung und die finanzielle Stärke verfüge, um die zukünftige Entwicklung von Premiere zu unterstützen. Es sei allerdings unwahrscheinlich, dass es auf kurze Sicht zu einer Ausweitung der Beteiligung auf über 30% kommen werde. Der verzögerte Bieterprozesses zu den Ausstrahlungsrechten der Bundesligaspiele reduziere die Transparenz im Hinblick auf 2008 erheblich, da einige Kunden ihre Vertragsunterzeichnung bei Premiere zunächst einmal verschieben dürften.
Angesichts des schwachen Abonnenten-Zuwachses im vergangenen Jahr, des sinkenden durchschnittlichen Umsatzes pro Kunde sowie der zunehmenden Konkurrenz durch neue Medien dürfte sich Premiere in nächster Zeit noch einigen Herausforderungen gegenüber sehen. Bei Commerzbank Corporates & Markets gehe man davon aus, dass Premiere im laufenden Jahr ein EPS von -0,07 EUR ausweisen werde. Im Jahr 2009 dürfte das EPS mit 0,27 EUR im positiven Bereich liegen. Das Kursziel der Aktie sehe man bei 12,00 EUR.
Vor diesem Hintergrund stufen die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets den Anteilschein von Premiere weiterhin mit "reduce" ein. (Analyse vom 22.02.08) (22.02.2008/ac/a/d)
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Analyse-Datum: 22.02.2008