Amsterdam (www.aktiencheck.de) - Sebastian Kauffmann, Analyst von Cheuvreux, stuft die Aktie von RWE (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) weiterhin mit "outperform" ein.
Der größte Wertfaktor für RWE sei die europäische Elektrizitätserzeugung, welche rund 40% zum EBITDA der Gruppe beitrage. Der Energiemix sei stark auf Braunkohle (36%) und Steinkohle (23%) konzentriert. Aufgrund des hohen Anteils von Kohle an der Energieerzeugung könne RWE von sinkenden Energiepreisen nicht so stark getroffen werden wie andere europäische Versorgungsunternehmen. Abgesehen davon sei der allgemeine Ergebnistrend von RWE allerdings mittelmäßig. Im Zeitraum von 2011 bis 2013 erwarte das Management keine wesentliche EPS-Steigerung.
Nach der Expansion in die Niederlande im Jahr 2009, dem Energiepreisrückgang und dem geplanten Atomausstieg in Deutschland sei die Bilanz von RWE unter Druck geraten. Angesichts des Pessimismus der Marktteilnehmer halte man die erfolgreiche Ausführung des Veräußerungsprogramms für einen der wichtigsten Katalysatoren für die RWE-Aktie in diesem Jahr. Die RWE-Aktie werde auf Basis der EPS-Prognosen für 2012 und 2013 bei einem KGV von 6,9 bzw. 6,7 gehandelt. Das Kursziel des Wertpapiers sehe man bei einem Horizont von sechs Monaten bei 38,00 EUR.
In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten von Cheuvreux für die Aktie von RWE "outperform". (Analyse vom 13.06.12) (13.06.2012/ac/a/d)
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