London (aktiencheck.de AG) - Martin Young, Javier Suarez, Jonathan Constable und Vu Nguyen, Analysten von Nomura Equity Research, stufen die Aktie von RWE (ISIN DE0007037129/ WKN 703712) unverändert mit "reduce" ein.
Die Sektoreinstufung für die Versorgerbranche in Europa bleibe bei "bearish". Der Ausblick für die Stromerzeugungsaktivitäten sehe weiterhin schwierig aus. Neue Grundlastkapazitäten seien wegen der schwächeren Wirtschaft und des dämpfenden Einflusses durch die Erneuerbaren Energien wohl nicht vor Ende des Jahrzehnts notwendig.
Daher seien die Strompreisprognosen um 5 bis 7% nach unten korrigiert worden. Die Preisschätzung für 2013 belaufe sich nun auf 56,50 EUR pro MWh. Die langfristige Annahme von 65 EUR verschiebe sich von 2017 auf 2020. Investoren sollten Titel mit einem hohen Fixkostenanteil meiden.
Im Zuge einer Senkung der Gewinnschätzungen werde das SOTP-basierte Kursziel für die RWE-Aktie von 33,00 auf 31,50 EUR zurückgesetzt. Trotz der Kapitalerhöhung bestehe bezüglich der Bilanz weiterhin Sorge. Dies gelte auch für den Zeitplan und den Umfang des Veräußerungsprogramms. Auf Sicht der kommenden drei bis vier Jahr werde RWE kein attraktives Gewinnprofil haben. Zudem herrsche in Bezug auf die Dividende nur geringe Visibilität. Im Vergleich zum Sektor dürfte RWE eine Underperformance verzeichnen.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Nomura Equity Research die Aktie von RWE weiterhin zu reduzieren. (Analyse vom 20.12.11) (20.12.2011/ac/a/d)
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