New York (aktiencheck.de AG) - James R. Hubbard, Theepan Jothilingam und Matthew P. Lofting, Analysten von Morgan Stanley, bewerten den Anteilschein des spanischen Unternehmens Repsol (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) unverändert mit "overweight".
Repsol werde die Entwicklung des peruanischen Flüssiggasgeschäfts auf einer Analystenveranstaltung vom 7. bis 9. September vorstellen. Das Entwicklungsprojekt habe eine Kapazität von jährlich 4,4 Megatonnen, welches trotz logistischer und technischer Herausforderungen nach Plan verlaufe. Dabei handele es sich um das erste größere Exportprojekt aus Südamerika. Bei Morgan Stanley erwarte man von der Veranstaltung Einblicke in das Potenzial der lateinamerikanischen Gas-Aktivitäten.
Obwohl die Repsol-Aktie die Marktentwicklung seit Jahresbeginn um 20% übertroffen habe, werde sie noch immer mit einem 36-prozentigen Abschlag zur Sum of the Parts-Bewertung im Basisszenario der Morgan Stanley-Analysten gehandelt. Auf absoluter Basis sei die Aktie günstig. Man rechne damit, dass die Nachrichten aus Peru und ein gut aufgenommener IPO des brasilianischen Geschäfts für eine Verringerung des Bewertungsabschlags sorgen würden. Das Kursziel der Repsol-Aktie sehe man bei 26,00 EUR.
Auf dieser Grundlage lautet das Rating der Analysten von Morgan Stanley für das Wertpapier von Repsol weiterhin "overweight". (Analyse vom 06.08.10)
(06.09.2010/ac/a/a)
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