Paris (aktiencheck.de AG) - Aymeric de-Villaret, Analyst der Société Générale, bewertet den Anteilschein des spanischen Unternehmens Repsol (ISIN ES0173516115/ WKN 876845) unverändert mit "sell".
Die Analysten der Société Générale hätten ihre Haltung gegenüber Repsol nach den kürzlich gemeldeten Entdeckungen in Brasilien, Venezuela und Sierra Leone überdacht. Darüber hinaus habe das Rohstoffteam der Société Générale die Prognosen für die Rohstoffpreise revidiert. Da man bei der Société Générale ein DCF-Modell zur Bewertung der Repsol-Aktie anwende, würden derzeit nicht alle kürzlich entdeckten Öl- und Gasvorkommen in die Einschätzung einfließen.
Es sei nun klar, dass man bei der Revision der Prognosen für 2009 zu konservativ gewesen sei. Aus diesem Grund habe man die EPS-Schätzung für 2009 von 1,02 EUR auf 1,11 EUR angehoben. Aufgrund des Margendrucks bei den beiden wichtigsten Geschäftsteilen, dem spanischen Raffineriegeschäft und YPF, sei die EPS-Schätzung für 2010 von 1,70 EUR auf 1,56 EUR gesenkt worden. Auf dieser Basis lasse sich nun für 2009 und 2010 ein KGV von 16,8 und 12,0 ermitteln. Das Kursziel der Repsol-Aktie habe man von 13,10 EUR auf 16,30 EUR erhöht.
Das Rating der Analysten der Société Générale für das Wertpapier von Repsol lautet weiterhin "sell". (Analyse vom 29.09.09) (29.09.2009/ac/a/a)
Analyse-Datum: 29.09.2009