Die Aktie des britischen Versicherers Royal & Sun Alliance Insurance Group plc wird am 19. April von Lehman Brothers unverändert mit "Underweight" bewertet. Das Kursziel wird von 79 auf 76 Pence reduziert.
Die Umstellung auf IFRS sei ziemlich komplex, jedoch gäbe es nichts, was die Analysten dazu veranlassen würde ihre Bewertung oder ihre Umsatzschätzungen zu verändern. Sie hätten lediglich das Kursziel gesenkt, was allerdings auf organisatorische Faktoren zurückzuführen sei. Den größten Einfluss von IFRS stelle die Reduzierung der Kapitalerträge dar. Diese hätten die Analysten allerdings bereits in ihren 2005er Prognosen berücksichtigt. Während das Unternehmen den Kernumsatz im Jahre 2004 bei 14,6 Pence pro Aktie sehe, was zahlreiche positive Einmalfaktoren beinhalten würde, erwarten die Analysten den Kernumsatz des Jahres 2005 bei etwa 10 Pence pro Aktie.
Obwohl das Unternehmen außerhalb der USA weiterhin Fortschritte verzeichne, würden die Analysten die Aktie in Hinblick auf das KGV und den Kurs unverändert für unattraktiv halten. Das operative EPS erhöhen die Analysten für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 von 7,5 auf 7,8 Pence beziehungsweise von 9,2 auf 9,7 Pence. Dies entspreche einem KGV von 10,0 respektive 8,0. Für 2007 schätzen sie das EPS auf 9,6 Pence. Daraus ergebe sich ein KGV von 8,1.