Die Raiffeisen Centrobank stuft die Aktie der österreichischen SW Umwelttechnik Stoiser & Wolschner AG in der Studie vom 3. März von "Neutral" auf "Übergewichten" herauf. Das Kursziel liegt bei 37 Euro.
Nach einer Konsolidierungsphase mit geringeren Wachstumsraten (Umsatzzuwachs
+9,3 Prozent seit 2001) pendle sich das Unternehmen nun wieder auf einen dynamischen
Wachstumskurs ein. Mit der Errichtung von zwei neuen Werken in Ungarn und in
Rumänien sollten die großen Marktchancen im Bereich Wasserschutz genutzt werden.
Zugleich treibe das Unternehmen mit der Übernahme des österreichischen Mitbewerbers
Alpha Umwelttechnik die Marktkonsolidierung am heißumkämpften Heimmarkt voran.
Das Unternehmen hätte mit einem Jahresergebnis von 1,6 Mio. Euro dank der HUF-Aufwertung den Analysten-Planwert von 0,7 Mio. Euro deutlich übertroffen. Mit einem Gewinn je Aktie von 2,78 Euro
(Schätzung: 1,18 Euro) weise die Aktie zum Jahresschlusskurs 2004 ein KGV von lediglich rund 9 auf.
Die Analysten sehen im eingeschlagenen Wachstumskurs in Osteuropa und in der aktiven Marktbereinigung in Österreich die richtigen Ansatzpunkte, um die hohe
Hebelwirkung auch in den Folgejahren auszuspielen.
Für die Jahre 2005 und 2006 erhöht die Raiffeisen Centrobank ihre Gewinnprognosen von 1,87 auf 2,84 Euro beziehungsweise von 2,49 auf 3,42 Euro. Mit einem KGV von 9,6 in 2006 und einem aktuellen
Buchwertverhältnis von rund eins (exklusive der stillen Reserven aus dem
Immobilienbesitz von 20 Euro je Aktie) sehen die Analysten das Unternehmen nach ihrer
Prognoseanhebung als attraktiv bewertet an. Sie erhöhen daher ihre Empfehlung
von "Neutral" auf "Übergewichten".