Sauerlach (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Nebenwerte Journal" sind der Meinung, dass sich infolge der zunehmenden Volatilität immer wieder günstige Einstiegschancen bei der Aktie von Salzgitter (ISIN DE0006202005/ WKN 620200) ergeben.
Unbestreitbar würden die Aufwendungen für Rohstoffe und Energie steigen. Ebenso unbestreitbar könnten offenbar aber auch in diesem Jahr Preiserhöhungen sowohl im Stahl- als auch im Röhrenbereich durchgesetzt werden. Das erste Quartal 2008 habe bei einem Umsatz von 2,9 Milliarden Euro einen Rückgang beim EBIT auf 301 Millionen Euro gezeigt. Der Überschuss habe sich mit 195 Millionen Euro konstant gehalten. Der Gewinn je Aktie habe bei 3,40 Euro gelegen.
Für das Gesamtjahr sei der operative Gewinn vor Steuern auf "oberhalb von 900 Millionen Euro" präzisiert worden. Der Konzern wolle trotz der anhaltenden Konsolidierung der Branche unabhängig bleiben. Für Akquisitionen seien liquide Mittel von 2 Milliarden Euro vorhanden. Zudem sei die Sperrminorität des Landes Niedersachsen von 25,2% bis mindestens Ende 2013 vertraglich abgesichert. Für 2008 werde im Konsensus mit einem Gewinn je Aktie von 14,80 Euro gerechnet.
Bisher sei es nach Angaben richtig gewesen, die positive Entwicklung bei Salzgitter, die vielleicht bald bis in den DAX führen könne, als Aktionär zu begleiten. Amerikanische Investmentbanken würden Kursziele bis zu 200 Euro nennen.
Die Wertpapierexperten vom "Nebenwerte Journal" sind der Meinung, dass sich wegen der zunehmenden Volatilität immer wieder günstige Einstiegschancen bei der Aktie von Salzgitter ergeben. (Ausgabe 07) (03.07.2008/ac/a/d)
Analyse-Datum: 03.07.2008