Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Marco Günther, bewertet die Aktie von Sanofi-Aventis (ISIN FR0000120578/ WKN 920657) nach wie vor mit "halten".
Sanofi-Aventis sei aus dem Zusammenschluss der Firmen Sanofi-Synthélabo und Aventis entstanden. Es sei nach Pfizer und Glaxo weltweit der drittgrößte Pharmakonzern. Ab 2006 würden jährliche Einsparungen in Höhe von 1,6 Mrd. EUR erwartet.
Führende Positionen würden in den Therapiegebieten Herz/Kreislauf, Thrombose, Krebsbehandlung, Diabetes, zentrales Nervensystem, innere Medizin und Impfstoffe gehalten oder angestrebt. Die Aktivitäten im Generika-Bereich sollten in Zukunft durch Akquisitionen markant ausgebaut werden. Der französische Großaktionär L’Oréal habe seinen Rückzug aus der Pharmagruppe eingeleitet, bleibe aktuell zweitgrößter Anteilseigner nach Total. Die Nettoverschuldung betrage per 30.09.07 4,5 Mrd. EUR.
Sanofi-Aventis habe nach wie vor kräftig mit der Generikakonkurrenz zu kämpfen. Zusätzlich müssten potenzialstarke Nachfolger für auslaufende Patente gefunden werden. Der Bewertungsabschlag gegenüber den Vergleichsunternehmen in der Branche erscheine angesichts der schwachen Medikamentenpipeline als angemessen.
Das "halten"-Votum der Analysten der Hamburger Sparkasse für die Sanofi-Aventis-Aktie bleibt unverändert. (Analyse vom 16.01.2008) (16.01.2008/ac/a/a)
Analyse-Datum: 16.01.2008