Kulmbach (aktiencheck.de AG) - Für die Experten vom Anlegermagazin "Der Aktionär" ist die Aktie von Senator Entertainment (ISIN DE000A0BVUC6/ WKN A0BVUC) der "Hot-Stock der Woche".
Der Titel sei reif für ein Comeback. Das vergangene Jahr sei von Restrukturierungen gekennzeichnet gewesen. Bei einem Umsatz von 33 Mio. EUR sei ein Verlust von 6,5 Mio. EUR ausgewiesen worden. Ein Großteil könne auf Sonderabschreibungen im Filmportfolio und Beteiligungsbereich zurückgeführt werden. Senator Entertainment-Chef Helge Sasse dazu: "Belastungen durch Sonderabschreibungen sehe ich keine mehr, unser Filmstock ist weitestgehend abgeschrieben." Auch die Beteiligungen seien "sauber". Einige würde das Unternehmen veräußern.
Dadurch komme es zwar nicht zu einem nennenswerten Liquiditätszufluss aber das Unternehmen könnte damit die Verschuldung drastisch reduzieren. Nach 10 Mio. EUR zum Jahresende sei diese per 31.03.2010 bereits auf etwas über 7 Mio. EUR zurückgegangen. Ziel für das laufende Jahr sei es, die Schulden auf 5 Mio. EUR zurückzufahren. In 2010 dürfte das Finanzergebnis also deutlich besser ausfallen. Auch die Kosten wolle Sasse noch verringern: "Wir wollen die Gemeinkosten um 20 bis 25% reduzieren."
Mit der KTB Technologie Beteiligungsgesellschaft im Rücken, die als neuer Großaktionär knapp 16% der Aktien halte, habe das Unternehmen nach den Aufräumarbeiten aus dem vergangenen Jahr gute Chancen auf ein spannendes Comeback. Laut Sasse sollte 2010 ein EBIT im mittleren einstelligen Millionenbereich drin sein. Wenn die Experten vorsichtig von 3 Mio. EUR ausgehen würden, sei nach Abzug von Zinsen und Steuern ein Nettogewinn von 2 Mio. EUR möglich. Der Anteilsschein habe Verdopplungspotenzial.
Die Experten von "Der Aktionär" empfehlen bei der Senator Entertainment-Aktie ein Kauflimit bei 0,45 EUR zu platzieren. Das Kursziel werde bei 0,85 EUR gesehen und ein Stoppkurs werde bei 0,30 EUR empfohlen. (Ausgabe 21) (24.05.2010/ac/a/nw)
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